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Tipps für Feuchtemessgeräte und andere Messgeräte für den Haushalt

Wenn das Raumklima in der Wohnung in Ordnung ist, dann werden keine Messgeräte benötigt. Es ist aber trotzdem sinnvoll, einige wichtige Messgeräte in der Wohnung aufzustellen bzw. an die Wand zu hängen. Das wichtigste Messgerät ist ein Zimmerthermometer. Damit wird die Raumtemperatur überwacht. Die Raumtemperatur sollte im Winter nicht eine all so große Schwankung aufweisen. Auch wenn in einigen Schriften von einer Nachtabsenkung zu lesen ist, eine Energieeinsparung erzielt man damit nicht. Es tritt in ungünstigen Situationen sogar ein Mehrverbrauch auf.
Geringe Temperaturänderungen spielen keine Rolle, größere aber doch. Dies hängt mit der Enthalpie der Luft und dem Wärmespeichervermögen der massiven Wandoberfläche zusammen. Sinkt die Temperatur, so lagert sich die Luftfeuchte an der Wandoberfläche an (Sorption). Steigt die Zimmertemperatur, so kann die Luft wieder mehr Feuchte von der Wandoberfläche aufnehmen. Dazu wird zusätzlich Wärmeenergie benötigt.
Es sollte die Temperaturmessung in allen Räumen erfolgen. Feuchteprobleme treten auch dann auf, wenn die Zimmertüren zu unbeheizten Räumen offen sind. Die Temperatur der Oberfläche der Außenwände in diesen Räumen ist wesentlich niedriger als die Lufttemperatur im Wohnzimmer. Diese Temperaturdifferenz sollte immer kleiner 4 K sein. An diesen Wandflächen kommt es dann zur Tauwasserbildung und nach einigen Tagen zur Schimmelbildung. Daher ist auch das Messen der relativen Luftfeuchte sinnvoll. Damit kann die Luftfeuchte in den einzelnen Räumen kontrolliert werden. Die Feuchtemessgeräte sind nützliche Messinstrumente, mit den man eine energiesparende Wohnungslüftung vornehmen kann. Es ist nicht sinnvoll sehr lange zu lüften, da dann auch die Wände abkühlen. Es muss aber so lange gelüftet werden, bis die relative Luftfeuchte ausreichend abgesenkt wurde. Bei einem optimalen Raumklima sollte die relative Luftfeuchte zwischen 40 bis 60 % liegen. Ist sie zu niedrig, so werden die Schleimhäute gereizt. Ist die Feuchte zu hoch, so kann sich an den kühlen Bauteiloberflächen Tauwasser bilden, was gute Bedingung für eine Schimmelbildung bietet. Welche Messgeräte benötigt werden, hängt vom Anwendungsbereich ab. In der Regel reichen für den Hausgebrauch einfache bis mittlere Geräte.


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